LGN Fraktion als einzige in der Gemeindevertretung gegen erneutes Einvernehmen zu Windanlagen

Am 17.09.2015 stand in der Gemeindevertretung erneut das gemeindliche Einvernehmen zur Errichtung von drei Windanlagen auf der Tagesordnung.

Obwohl Bürgermeister Fahrenkrog in der Bürgerfragestunde deutlich machte, dass nach aktuellen Berechnungen für die Gemeinde bestenfalls sehr geringe Einnahmen zu erwarten sind, stimmten die Gemeindevertreter/innen der AWGN,  GNUV und AKPV geschlossen für das Einvernehmen zur Errichtung der Anlagen. Nach den Worten von Fahrenkrog ist auch nicht damit zu rechnen, dass Bürger von Groß Niendorf über ein sogenanntes „Bürgerwindrad“ von den Anlagen profitieren können.

Für die LGN verlas der Fraktionsvorsitzende Dirk Dombrowski eine umfangreiche Stellungnahme und begründete die geschlossene Ablehnung mit den Belastungen, die auf die Bürger Groß-Niendorfs, den Naturschutz und das Landschaftsbild zukommen. Zugleich machte Dombrowski deutlich, dass die LGN intensiv an einer Gegendarstellung zu dem von der WKN vorgelegten Artenschutzgutachten arbeitet.

Das neue gemeindliche Einvernehmen stand auf der Tagesordnung, weil die WKN die Windanlagen nicht mehr mit 3,0 MW sondern nun mit größeren 3,3 MW Generatoren errichten möchte. Es wird behauptet, dass sich dadurch die Belastung für die Bürger nicht erhöhen soll. Andererseits ist trotzdem nicht mit einem höheren Energieertrag zu rechnen…

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